Über das Format

Dies ist ein Podcast des größten deutschsprachigen Poetry Slam Veranstalters: Kampf der Künste, Hamburg.

Hier wird das Veranstaltungsformat „Poetry Slam“  (ein Dichter:innen-Wettstreit) in ein Podcastformat übertragen: In einem Cup-System treten acht Poet:innen mit ihren Texten gegeneinander an. Zuhörer:innen gestalten interaktiv mit, denn sie voten ihre Favoriten in die nächste Runde. Verschiedene Rubriken und Spiele machen die Episoden abwechslungsreich. Verschiedene Einspieler (Vorstellungen der Gäste oder Hintergrundmusik bei den Spielen) sorgen für verschiedene Hörerfahrungen. Der Fokus liegt insgesamt auf Slam-Texten und Gesprächen mit Moderation und Gästen.

Rolle: Co-Konzeption, Jingle-Erstellung, Produktion und Distribution

Produktion

Neben den Talk-Momenten und der Interviewsituation gibt es zwei Rubriken.
Im Mittelpunkt stehen die eigenen Texte der Künstler:innen.

Um den Textinhalten gerecht zu werden, ist es sehr wichtig, dass die Aufnahmequalität überdurchschnittlich gut ist und eine Atmosphäre herrscht, in der sich die Gäste wohlfühlen – denn genau das kommt auch bei den Hörer:innen an.
Es wurde sich dafür entschieden, den Podcast (und auch die Texte) in einer One-Take-Gesprächssituation aufzunehmen, anstatt sie losgelöst vom Rest der Folge in einer schallisolierten Kabine aufzunehmen. Geschnitten werden kann hinterher immer noch.

Um für die gute Qualität zu sorgen, kam folgende Technik zum Einsatz:

  • je ein SHURE SM7B (legendäres Broadcast Mikrofon)
  • je ein geschlossener Kopfhörer von Beyerdynamik (für Intimität)
  • RODECaster Mischpult als Recording-Interface und Zuspieler
  • Postproduziert in StudioONE

Die Zuspieler (z.B. Vorstellung der Gäste) haben wir vorproduziert und mit einem Jingle unterlegt, was neben Informationen zu den Gästen auch eine Hörabwechslung liefert. Der RODECaster macht es möglich, diese Zuspieler dann auch während des Recordings auf die Kopfhörer zu spielen, so dass die Atmosphäre beim Produzieren der Folge nicht unterbrochen wird.

Die Benutzung eines Kopfhörers ist immer wieder ein Diskussionspunkt. Manche bestehen darauf, manche mögen ihn nicht so gerne. Der Vorteil bei gesprochenem Wort: Man ist „viel mehr drin“, kann lauschen und vor allem einen Eindruck davon kriegen, was später als Podcast bei den Hörer:innen ankommt. Außerdem performen die Künstler:innen ganz anders. Bei künstlerischen Produktionen würde ich als Produzent immer dafür plädieren, es (zumindest zuerst) mit Kopfhörer zu probieren.

Der Jingle wurde in Teamarbeit produziert: Harmonie und Melodie von mir, Drums und Percussion von WOX & Baronski, einem Beatproducer Duo aus Hamburg/Münster.

Distribution

Die Bereitstellung und Distribution beinhaltet den Export, Upload, das Sammeln aller Informationen für die Shownotes und Illustrationen, das Einteilen in Kapitel, die Verschlagwortung der Episode für sämtliche Plattformen wie Apple, Spotify, Amazon, Google etc. Dies erfolgte über den Anbieter Podigee. Außerdem hat Kampf der Künste ein Steady-Profil (eine Plattform, um Publizisten und Akteure der Kulturszene zu unterstützen), in welchem der Podcast exklusiv zwei Tage früher bereitgestellt wird. Auch dürfen nur Steady-Unterstützer:innen beim Voting teilnehmen.

Links

Projekträger: Kampf der Künste

Moderation: Hannes Maaß & Paulina Behrendt

Jingle-Drums: WOX & Baronski